das individuelle Promotionsstudium:

das individuelle Promotionsstudium:

Die erste wichtige Voraussetzung ist es, einen sog. Doktorvater bzw. eine Doktormutter zu finden. Das muss ein Universitätsprofessor bzw. Universitätsprofessorin aus dem wissenschaftlichen Fachbereich der Dissertation sein. Die Dissertation kann an einer dazu berechtigten Universität, an einer Forschungsinstitution oder auch im industriellen Sektor geschrieben werden. Entscheidet man sich für eine Universität, bekommt man meist eine befristete Anstellung in Teilzeit und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität. Die eigene Dissertation muss man natürlich in der verbleibenden Freizeit schreiben. Forschungseinrichtungen bieten ein sehr gutes wissenschaftliches Umfeld. Der Doktorand bekommt entweder ein Stipendium oder eine Teilzeitanstellung. Renommierte Institutionen in Deutschland sind z. B. Institute der Fraunhofer-Gesellschaft oder die Max-Planck-Gesellschaft etc.. Diese Einrichtungen führen die Promotion nicht selbst durch, haben aber enge Kooperationen mit verschiedenen Universitäten. Ähnlich wie bei den Forschungsinstitution läuft es bei der Industrie ab. Es wird ebenfalls eine Teilzeitstelle angeboten und durch Zusammenarbeit mit einer Universität die Promotion durchgeführt. Der große Vorteil dieses Modells ist es, dass es sehr flexibel gehandhabt werden kann und in der Regel viele Freiheiten bietet. Entscheidet man sich für die Promotion in Zusammenarbeit mit einem Industriebetrieb, hat man den großen Vorteil, dass ein Arbeitsplatz nach Abschluss der Arbeit sehr wahrscheinlich ist.


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